Initiative „Plan M“ schließt Mietvertrag mit der TGE zur Gründung einer Montessori-Mittelschule in Neumarkt
Die Initiative „Plan M“ zur Gründung einer Montessori-Mittelschule in Neumarkt hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Mit der TGE gTrägergesellschaft für die Einrichtungen der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) wurde ein Mietvertrag über die Nutzung von Räumlichkeiten im Haus St. Marien geschlossen. TGE-Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hitzschke sowie die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Montessori Neumarkt + Postbauer-Heng e.V., Christina Bögl und Sascha Machalett, besiegelten die Zusammenarbeit mit ihrer Unterschrift.
„Plan M“ strebt eine Bildungseinrichtung ab der 5. Jahrgangsstufe an. Jugendliche können dann entweder nach der 9. Klasse den Qualifizierenden Abschluss (Quali) erwerben oder im M-Zug weiterlernen und die Mittlere Reife erreichen.
Im Rahmen des Mietvertrags wird die Initiative zunächst mehrere Räume anmieten, darunter einen Mehrzweckraum sowie einen Werkraum. Die eigentlichen Unterrichtsräume sind in Containern nahe des Bildungscampus Haus St. Marien geplant. So ergibt sich ein weiterer Vorteil: die Versorgung der neuen Schule mit Mittagessen aus der Küche des Klosters St. Josef.
Für beide Seiten ist es auch in pädagogischer Hinsicht eine Win-Win-Situation. Das Haus St. Marien beherbergt bereits die Freie Katholische Grundschule, die nach dem „Marchtaler Plan“ arbeitet, einem Konzept, das in seiner Grundausrichtung viele Parallelen zur Montessori-Pädagogik aufweist. Schulleiterin Ursula Weinig verfügt zudem über eine Montessori-Ausbildung. Dieser Wissensschatz kann auch dem Förderverein insbesondere in der sensiblen Aufbauphase der neuen Schulform zugutekommen. Angedacht sind unter anderem gemeinsame Fortbildungen und ein kollegialer Austausch.
Die Vertragsunterzeichnung wurde auch auf kommunaler Ebene positiv begleitet. Der Neumarkter Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn hatte in den vergangenen Monaten im Hintergrund das Vorhaben nach Kräften unterstützt. Die Nachfrage nach einem Montessori-Angebot ist in der Region bereits jetzt sehr groß, ein Zeichen dafür, dass die Initiative einen wichtigen Bedarf aufgreift.
Der Mietvertrag enthält eine aufschiebende Bedingung: Er tritt erst dann vollständig in Kraft, wenn die zuständige Regierungsstelle die Montessori-Mittelschule offiziell genehmigt hat. Sollte sich der Schulstart auf das kommende Jahr verschieben, besteht zudem die Möglichkeit, den Vertrag vorübergehend zu pausieren. Damit wurde eine flexible und faire Lösung geschaffen, die beiden Seiten Planungssicherheit gibt.
Sofern die verantwortlichen Regierungsstellen grünes Licht geben, kann die neue Schule im September 2026 an den Start gehen. In der Eingangsklasse sind bereits jetzt alle Plätze vergeben.
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TGE-Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hitzschke (links) und die Schulleiterin der Freien Katholischen Grundschule im Haus St. Marien, Ursula Weinig (2.v.l.) unterstützen die Pläne von Christina Bögl und Sascha Machalett vom Förderverein Montessori Neumarkt + Postbauer-Heng e.V.
Fotos: Anja Müller, TGE-Pressestelle