Spuren, die bleiben: Bernhard Höfler in den Ruhestand verabschiedet
Mit großem Respekt, tiefer Dankbarkeit und herzlicher Wertschätzung wurde Bernhard Höfler nach 18 Jahren als Geschäftsführer und Heimleiter des Altenheims St. Elisabeth in den Ruhestand verabschiedet. Über fast zwei Jahrzehnte hat er die Einrichtungen in Bad Griesbach und früher auch in Obernzell mit außergewöhnlichem Engagement, menschlicher Nähe und unternehmerischem Weitblick geprägt.
Bei der feierlichen Verabschiedung würdigten zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter seine Verdienste. Seine Nachfolgerin als Heimleitung, Petra Schwendinger, begrüßte die Gäste, darunter Bürgermeister Jürgen Fundke, Stadtpfarrer Gunter Drescher, den Vorsitzenden des Fördervereins Robert Erdl, Ordensvertreterin Sr. Goretti sowie den Hauptgeschäftsführer der TGE-Trägergesellschaft für die Einrichtungen der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser, Dr. Michael Hitzschke.
In seinem Grußwort zeichnete Dr. Michael Hitzschke den beruflichen Weg von Bernhard Höfler nach und hob dessen außergewöhnliche Führungsleistung hervor. Seit seinem Eintritt als Heimleiter des Altenheims St. Elisabeth im Jahr 2008 habe er die Einrichtung nicht nur erfolgreich geführt, sondern maßgeblich weiterentwickelt. Als Geschäftsführer der Leben und Wohnen im Alter GmbH St. Elisabeth habe er wirtschaftliche Stabilität, hohe Pflegequalität und eine klare Zukunftsorientierung miteinander verbunden. Besonders gewürdigt wurde sein Wirken in den Einrichtungen in Obernzell. Dort übernahm er ab 2014 die kaufmännische Verantwortung für das Altenheim St. Josef und die Wachkomastation St. Josef. Später führte er als geschäftsführender Einrichtungsleiter auch das Altenheim St. Josef. Mit großer Umsicht, Menschlichkeit und Verantwortungsbewusstsein begleitete er schließlich gemeinsam mit der Trägergesellschaft die Schließung der Einrichtungen in Obernzell und trug wesentlich dazu bei, diesen anspruchsvollen Prozess für Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende gut zu gestalten. Auch während der Corona-Pandemie sowie in den herausfordernden Jahren des Fachkräftemangels habe sich seine ruhige, verlässliche und glaubwürdige Führung eindrucksvoll bewährt.
Bürgermeister Jürgen Fundke dankte Bernhard Höfler für dessen langjährigen Einsatz für das Altenheim St. Elisabeth und die Stadt Bad Griesbach. Er würdigte ihn als vertrauensvollen Ansprechpartner, der das Haus kontinuierlich weiterentwickelt und dabei stets die Menschen im Blick behalten habe.
Stadtpfarrer Gunter Drescher erinnerte an die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und an viele gemeinsame Begegnungen. Er hob hervor, dass Bernhard Höfler das Leben im Haus mit großer Verlässlichkeit und menschlicher Wärme geprägt habe.
Für die Ordensgemeinschaft sprach Sr. Goretti ihren Dank für den jahrzehntelangen Dienst aus. Sie würdigte insbesondere sein Lebenswerk im Sozial- und Gesundheitswesen sowie seinen Einsatz für die Werte und den Auftrag des Hauses St. Elisabeth.
Auch Robert Erdl, Vorsitzender des Fördervereins, sprach Bernhard Höfler seine besondere Anerkennung aus. Er würdigte dessen menschliche Nähe, seinen verantwortungsvollen Führungsstil und seinen Einsatz für eine gute Zukunft des Hauses. Gleichzeitig dankte er dem scheidenden Geschäftsführer für die vertrauensvolle Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg.
Mit Blick auf die Zukunft stellten die Verantwortlichen die Nachfolge in der Leitung des Hauses vor. Gemeinsam mit Heimleiterin Petra Schwendinger, Maria Stockinger und Markus Wiesinger wird die erfolgreiche Arbeit fortgeführt. Die Geschäftsführung übernimmt Dr. Michael Hitzschke.
Die Verabschiedung machte eindrucksvoll deutlich, welche Spuren Bernhard Höfler hinterlässt: nicht nur in Zahlen, Strukturen und Gebäuden, sondern vor allem bei den Menschen, die er begleitet, unterstützt und geführt hat. Sein Wirken hat das Altenheim St. Elisabeth und die Einrichtungen in Obernzell nachhaltig geprägt und ihren guten Ruf weit über die Region hinaus begründet.
Bildunterschrift:
Bernhard Höfler (Mitte) im Kreis seiner Wegbegleiter*innen (von links): Bürgermeister Jürgen Fundke, der Vorsitzende des Fördervereins Robert Erdl, Einrichtungsleitung Petra Schwendinger, Bernhard Höfler. Sr. Goretti, Stadtpfarrer Gunter Drescher und der Hauptgeschäftsführer der TGE, Dr. Michael Hitzschke.
Foto: Rüdiger Luft